Bahnhofstr. 3a • 97840 Hafenlohr

Sprechzeiten: Mo-Fr 8:00-18:00 Uhr

FAQs

CurvaKids Fragen und Antworten

Hier finden Sie unsere wichtigsten FAQs auf einen Blick. Wenn Sie ausführlichere Informationen benötigen, werfen Sie einen Blick in unsere Broschüre „Zahnärztlicher Kinderpass“. Dort sind alle Themen umfassend erläutert und Sie finden dort detaillierte Antworten und praktische Tipps.
Ernährung & Zahngesundheit
Welche Rolle spielt die Ernährung für die Zahngesundheit meines Kindes?

Regelmäßige, feste Essenszeiten sind wichtig. Empfohlen werden 3–5 Mahlzeiten pro Tag mit jeweils 2–3 Stunden Pause, damit sich der Zahnschmelz erholen kann.

Gemüse und Obst sollten bei jeder Mahlzeit auf dem Teller sein. Sie regen den Speichelfluss an und stärken die Zähne.

Zwischenmahlzeiten möglichst reduzieren, da häufiges Snacken das Kariesrisiko erhöht. Zucker- oder säurehaltige Lebensmittel daher besser zu den Hauptmahlzeiten geben.

Für Kinder unter 2 Jahren sind Zuckerersatzstoffe oder Zuckeraustauschstoffe nicht empfohlen.

Wasser ist der beste Durstlöscher. Ungesüßte Tees sind ebenfalls gut. Säfte, Softdrinks und gesüßte Getränke sollten nur selten getrunken werden.

Ein Verbot ist nicht nötig. Eltern sind das beste Vorbild. Süßigkeiten lieber als Dessert nach der Mahlzeit geben und nicht zwischendurch. Danach möglichst die Zähne putzen.

Welche Füllungen gibt es bei Kindern?
Zahnfarbene Füllungen (Komposit)
Kompositfüllungen sind hochwertig, langlebig und passen sich farblich sehr gut an den natürlichen Zahn an. Durch ihre glatte Oberfläche und Stabilität bieten sie bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen eine langfristige und nahezu unsichtbare Versorgung. Im Zuge des Amalgamverbots in der EU kann es ab 2025 dazu kommen, dass die Kosten für Kompositfüllungen bei Kindern nur noch teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Dieses Material wird vor allem bei Milchzähnen eingesetzt, die in absehbarer Zeit ausfallen. Es hat eine eher gelbliche Färbung, ist weniger langlebig und kann sich im Laufe der Zeit abnutzen. Daher eignet es sich nicht für dauerhafte Versorgungen bei bleibenden Zähnen oder bei älteren Kindern. Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erfolg einer Füllung ist eine sorgfältige Mundhygiene zu Hause, ergänzt durch regelmäßige Kontroll- und Prophylaxetermine in unserer Praxis. So kann im Idealfall vermieden werden, dass ein Zahn mehrfach behandelt werden muss.

Die Wahl der passenden Füllung richtet sich immer nach der individuellen Situation Ihres Kindes. Entscheidend sind unter anderem das Alter, die Zahnentwicklung, die Größe der Kariesstelle sowie die voraussichtliche Verweildauer des Zahns.

Bei Milchzähnen steht häufig eine möglichst schonende und ausreichend stabile Versorgung im Vordergrund. Bei bleibenden Zähnen spielt zusätzlich die langfristige Haltbarkeit eine wichtige Rolle.

Wir beraten Sie ausführlich und verständlich zu den verschiedenen Möglichkeiten und treffen die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen – abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihres Kindes und eine nachhaltige Zahngesundheit.
Ist ein Milchzahn bereits stark von Karies betroffen, kann anstelle einer Füllung die Versorgung mit einer Kinderkrone notwendig sein, um den Zahn langfristig zu stabilisieren.

In der Regel nicht. Kinder werden bei uns besonders behutsam behandelt. Falls notwendig, arbeiten wir mit einer sanften Betäubung. Viele Kinder empfinden die Behandlung als deutlich weniger unangenehm, als Eltern es im Vorfeld erwarten.
Kann Karies auch ohne Bohren behandelt werden?

Ja, in bestimmten Fällen ist das möglich. Mit einer speziellen Flüssigkeit (SDF) kann Karies gestoppt werden, ohne dass gebohrt werden muss. Diese Methode eignet sich vor allem für kleinere Kinder oder Situationen, in denen eine klassische Behandlung noch schwierig ist.

SDF (Silberdiaminfluorid) ist eine Flüssigkeit, die Kariesbakterien hemmt und den betroffenen Zahn stabilisiert. Die Anwendung ist schnell, schmerzfrei und erfolgt in der Regel ohne Betäubung. Deshalb ist sie besonders für junge oder ängstliche Kinder eine gute Option.
SDF wird häufig eingesetzt bei sehr kleinen Kindern, bei eingeschränkter Mitarbeit oder als Übergangslösung, bis eine umfassendere Behandlung möglich ist. Ob diese Methode sinnvoll ist, entscheiden wir immer individuell nach Untersuchung und Beratung.
Ja. Die behandelten Stellen verfärben sich dauerhaft dunkel. Das ist medizinisch unbedenklich, aber sichtbar. Deshalb besprechen wir vor der Anwendung immer gemeinsam mit Ihnen, ob diese Lösung für Ihr Kind geeignet ist.
Wann sollte ein Schnuller abgewöhnt werden?

Idealerweise spätestens mit 2 Jahren, um Zahn- und Kieferfehlstellungen zu vermeiden.

Ein neuer Zahn kommt, obwohl der Milchzahn noch nicht rausgefallen ist. Ist das schlimm?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass bleibende Zähne sichtbar werden, bevor der Milchzahn ausgefallen ist. Dies tritt häufig bei den unteren Schneidezähnen auf. Wenn Beschwerden auftreten oder der Milchzahn nicht locker wird, vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Milchzähne beginnen etwa im 6. Monat durchzubrechen, meist die unteren Schneidezähne zuerst. Bis zum 24. Monat sollte das Milchgebiss komplett sein. Verzögerungen sind normalerweise unbedenklich.

Ursachen können sein: Ernährung, Zahnputzgewohnheiten, Fluorose, Karies oder Medikamente. Eine genaue Diagnose gibt es bei CurvaDent. Mehr Infos unter „Zahnverfärbungen bei Kindern“.

Wie oft muss mein Kind die Zähne putzen?

Zweimal täglich – morgens und abends vor dem Schlafengehen. Nach dem Putzen sollte die Zahncreme ausgespuckt, aber nicht nachgespült werden.

Ab etwa 2–3 Jahren kann das Kind mit Aufsicht selbst putzen. Bis etwa 6 Jahre sollte das Kind selbstständig putzen können – Eltern sollten jedoch weiterhin den Putzerfolg kontrollieren.

Ab etwa 6 Jahren kann eine Zahnpasta mit höherem Fluoridgehalt eingesetzt werden.

Nein – in den empfohlenen Mengen in Zahncremes ist Fluorid sicher und unterstützt den Zahnschmelz. Weitere Infos zur Dosierung bietet die Broschüre. 

Bei regelmäßiger Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahncreme sind Fluoridtabletten in der Regel nicht notwendig. Weitere Infos bietet die Broschüre. 

Kleine Mengen Zahnpasta sind unbedenklich.

Empfohlen wird die KAI-Technik:

Kauflächen
Außenflächen
Innenflächen

Die Bürstenbewegung erfolgt vom Zahnfleisch zur Zahnkrone („von Rot nach Weiß“).

Was tun bei einem Zahnunfall?
Ein Zahnunfall kann bei Kindern schnell passieren, zum Beispiel beim Spielen oder Sport. Bei größeren Verletzungen oder starken Blutungen sollten Sie sofort eine Notaufnahme oder eine Zahnklinik aufsuchen. Bei kleineren Verletzungen oder wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde, ist es wichtig, schnell zu handeln und umgehend den Zahnarzt zu kontaktieren. Ein ausgeschlagener Zahn sollte möglichst nicht an der Wurzel berührt und wenn möglich in einer Zahnrettungsbox oder – falls nicht vorhanden – in gekühlter fettarmer H-Milch aufbewahrt werden. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto besser sind die Chancen, den Zahn zu erhalten.
Pikto_Info_weiss-auf-tuerkis
Weitere FAQ´s

Antworten zu Fragen bei OP´s und Narkose finden Sie hier.

Pikto_Beratung_weiss-auf-tuerkis
Beratung

Karies & Parodontitis verstehen, richtig putzen, zahngesund essen – wir beraten Sie rund um Mundhygiene, Ernährung und den Einsatz von Zuckerersatz.

Kids- & Teens Prophylaxe

Eine vorausschauende Zahnprophylaxe hilft, bestimmte Krankheiten vorzubeugen und bei ernährungsbedingten Erkrankungen die Lebensqualität zu erhalten.

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner