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CurvaKids FAQ

Das CurvaKids FAQ

In unserem CurvaKids-FAQ Bereich möchten wir Ihnen die häufigsten Fragen zur Behandlung von Kindern vorab beantworten. So können Sie sich schon vor Ihrem Besuch bei uns darüber informieren, was es bei unseren Kleinen und der Entwicklung ihrer Zähne zu beachten gibt.

Selbstverständlich dürfen Sie jederzeit auch unseren Ärzten ihre Fragen stellen und sind immer in unserer Praxis willkommen.

Ein neuer Zahn kommt, obwohl der Milchzahn noch nicht rausgefallen ist. Ist das schlimm?

Manchmal kommt es vor, dass bleibende Zähne schon sichtbar sind, obwohl der Milchzahn an der gleichen Stelle noch nicht rausgefallen ist. Dann stehen die Zähne in einer Doppelreihe hintereinander, das kommt besonders oft bei den unteren Schneidezähnen vor. Trotzdem muss man sich hier in der Regel keine Sorgen machen, die bleibenden Zähne finden auf Dauer trotzdem ihre Position.

Manchmal kann es aber beim Zubeißen oder im Bereich des Zahnfleisches an diesen Stellen zu Beschwerden kommen. Sollte dies vorkommen, oder sich der Milchzahn auch über einen längeren Zeitraum nicht lockern, kommen Sie gerne in unserer Praxis vorbei, dann schaut unser Ärzteteam gerne nochmal auf die jeweilige Situation.

Wann kommen die Milchzähne?

Die ersten Zähne sind bei sind bei Säuglingen etwa nach 6 Monaten sichtbar. In der Regel kommen die unteren Schneidezähne als Erstes an die Oberfläche, anschließend kommen nach und nach die Seitenzähne, bis etwa im Alter von 24 Monaten das Milchgebiss komplett ist. Es besteht insgesamt aus 20 Zähnen.

Die Reihenfolge des Zahndurchbruchs und die Zeitpunkte können stark variieren. Gerade im Milchgebiss muss man sich jedoch keine Sorgen machen, falls Zähne länger auf sich warten lassen, sogenannte Nichtanlagen von Milchzähnen kommen fast nie vor. Bei der halbjährlichen Kontrolle haben wir die Zahnentwicklung immer gut im Blick.

Michzahn_Durchbruch

Wie oft muss mein Kind seine Zähne putzen?

Idealerweise sollten die Zähne drei Mal am Tag geputzt werden: Morgens, mittags und abends. Besonders morgens und abends ist gründliche Zahnpflege wichtig. In der Tabelle unten können Sie nachlesen, welche Zahncreme ideal für Ihr Kind ist. Nach dem Zähneputzen sollte die Zahncreme gründlich ausgespuckt werden, ein Nachspülen mit Wasser ist nicht erforderlich! So hält die Schutzfunktion der Zahncreme besonders lange an. Das Verschlucken kleinerer Mengen Zahncreme ist absolut unbedenklich, wenn die Fluoridkonzentration (siehe unten) beachtet wird.

Bis zu welchem Alter sollte dabei geholfen werden?

Grundsätzlich sollte dem Kind so lange beim Zähneputzen geholfen werden, solange es notwendig ist. Häufig funktioniert es gut, etwa ab dem 2.-3. Lebensjahr gemeinsam zu putzen, das heißt das Kind unter Aufsicht erst selbstständig die Zähne putzen zu lassen und anschließend gründlich „nachzuputzen“. So kann Ihr Kind sich die richtige Technik abschauen und mehr und mehr eigenverantwortlich putzen. Häufig kann beim Eintritt ins Grundschulalter die Zahnpflege adäquat durchgeführt werden. Kontrollieren Sie vor allem immer wieder die notwendige Dauer (3 min), da Kinder ein anderes Zeitgefühl haben. Versuchen Sie, ein positives Verhältnis zum Thema Zahnpflege zu etablieren, so lernen Kinder häufig ganz mühelos, die Zahnpflege als wichtige Routine und nicht als lästige Pflichtaufgabe zu verstehen.

Wann sollte ein Schnuller abgewöhnt werden?

Babys und Kleinkinder haben einen ausgeprägten Saugreflex, der mit 2 Jahren abnimmt.

Der Schnuller sollte ab dem 2. Geburtstag abgewöhnt werden. Bei ständigem Gebrauch drohen Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Ab wann dürfen oder sollten Kinder Zahnpasta für Erwachsene verwenden?

Auf der Tabelle unten können Sie nachlesen, zu welchem Zeitpunkt welche Zahncreme verwendet werden sollte. Die Zahnpflege kann ab dem 6. Lebensjahr zusätzlich einmal wöchentlich durch eine Zahncreme mit höherer Fluoridkonzentration (z.B. elmex® gelee) unterstützt werden.

Ist Fluorid schädlich für Kinder?

Fluorid ist in den Mengen, die in Zahncremes verarbeitet sind, völlig ungefährlich. Sollte ihr Kind versehentlich eine Portion Zahncreme verschlucken, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Trotzdem sollte nach dem Zähneputzen die verbliebene Zahncreme ausgespuckt werden. Man braucht nicht einmal mit Wasser nachspülen, so kann ein dünner Zahncremefilm länger einwirken und so seine Schutzwirkung vor Entkalkungen und Karies voll entfalten.

Sind Fluoridtabletten notwendig?

Bei guter und regelmäßiger Zahnpflege sind zum Schutz der Zähne in der Regel keine Fluoridtabletten zusätzlich notwendig. Fluorid entfaltet seine Schutzfunktion direkt auf der Oberfläche der Zähne, indem es in die äußerste Schicht des Zahnschmelzes eingebaut wird. Wenn Ihr Kind regelmäßig und gründlich mit fluoridhaltiger Zahncreme putzt, ist dies zum Schutz der Zähne völlig ausreichend und es muss kein zusätzliches Fluorid in Tablettenform hinzugegeben werden.

Dosierung von Fluorid in der Zahnpasta:
Empfehlung*

Alter Fluoridkonzentration Häufigkeit Menge
Ab Durchbruch des ersten Zahnes bis zum 2. Geburtstag 0,05% (= 500 ppm)
alternativ
0,10% (= 1000 ppm)
2x täglich
alternativ
2x täglich
erbsengroß
Vom 2. bis zum 6. Geburtstag 0,10% (= 1000 ppm) 2x täglich erbsengroß

Zusätzlich fluoridiertes Speisesalz mit Beginn der Teilnahme des Kindes an der Familienverpflegung.

*Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM), Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ), Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Stand 27.09.2018

Auftragen eines hoch dosierten Fluoridlacks bei den Kontrollterminen durch den Zahnarzt.

Häufig bekommen Babys und Kleinkinder Fluoridtabletten, die Dauer und Menge sollten in Absprache mit dem Kinderarzt erfolgen.

Mein Kind hat Zahnpasta verschluckt, ist das gefährlich?

Nein. Man müsste schon mehrere Tuben handelsüblicher Zahncreme verspeisen, um eine gesundheitsgefährdende Wirkung zu erreichen. Nach dem Zähneputzen kann die Zahncreme ausgespuckt werden, ohne mit Wasser nachzuspülen. So kann der verbliebene dünne Film aus Zahncreme auch über das Putzen hinaus seine Schutzfunktion entfalten.

Mein Kind ist auf den Mund / die Zähne gefallen! Was sollte ich tun?

Bei Stürzen auf den Mund oder auf die Zähne ist umsichtiges Handeln wichtig: Sollten größere, blutende Wunden der Lippen/ Zunge oder des Gesichtes auftreten, ist das die örtliche Notaufnahme oder eine nahe gelegene Zahnklinik der beste Anlaufpunkt.

Bei kleineren Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute oder falls die Zähne isoliert betroffen sind, sollten Sie schnellstmöglich ihren Zahnarzt aufsuchen. Gerade bei herausgeschlagenen Zähnen ist eine umgehende Versorgung wichtig! Häufig können dann sogar Zähne wieder an ihre ursprüngliche Position gesetzt werden. Auch Zahnfragmente sollten unbedingt mitgebracht werden, wenn sie sich wiederfinden lassen.

Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Lagerung eines herausgefallenen Zahnes auf dem Weg zum Zahnarzt: Wickeln Sie ihn auf keinen Fall in ein trockenes Taschentuch. Geeignet für den Transport sind z.B. kalte H-Milch oder zur Not ein feuchtes Tuch. Die ideale Möglichkeit sind sogenannte Zahnrettungsboxen, die sie auch bei uns im Dentalshop erhalten. Dies sind kleine Schraubgläser, in denen sich eine ideal abgestimmte Flüssigkeit für den Transport von Zähnen befindet. Diese sollte in keinem Haushalt und bei keinem Ausflug fehlen!

Auf den bleibenden Zähnen meines Kindes sind weiße / braune / gelbe Verfärbungen. Woher kommen diese?

Verfärbungen auf den Zähnen können verschiedenste Ursachen haben: gerade bei Kindern kann sich unbedenklicher Zahnstein mal als grauer oder grüner Belag zeigen. Aber auch Verfärbungen durch Lebensmittel, durch Bakterien oder Entkalkungen der Zahnsubstanz sind möglich. Ob die Verfärbung eines Zahnes behandelt werden muss oder nicht, sagt Ihnen gerne ihr Behandler bei Curvadent.

In welchen Abständen sollte mein Kind zum Zahnarzt gehen?

Alter Was
6 Monate FU-Z 1a 6. – 9. Monat

  • Erster Besuch beim Zahnarzt.
  • Ab Durchbruch des ersten Milchzahnes mit dem Zähneputzen beginnen.
1 Jahr FU-Z 1b 10. – 20. Monat

  • Kontrolle Milchzahndurchbruch durch den Zahnarzt.
  • Beginn der Umstellung von Saugerflasche auf Wasser aus einer Tasse.
2 Jahre FU-Z 1c 21. – 33. Monat

  • Kontrolle Milchzahndurchbruch
    (fast alle Milchzähne sind durchgebrochen)
  • Karieskontrolle
  • Ab jetzt morgens und abends mit erbsengroßer Menge fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
  • Beginn der Schnullerabgewöhnung
3 Jahre FU-Z

  • Vollständiges Milchgebiss
  • Karieskontrolle
4 Jahre Kontrolle

  • Beibringen der KAI-Technik
    Karieskontrolle
4,5 Jahre Kontrolle

  • Zahnzwischenräume werden enger
  • Backenzahnzwischenräume sollten zusätzlich mit Zahnseide gereinigt werden.
  • Empfehlung einer elektrischen Zahnbürste.
5 Jahre FU-Z

  • Karieskontrolle
5,5 Jahre Kontrolle

  • Der Zahnwechsel beginnt
  • Bereits jetzt können sich die ersten Schneide-
    zähne lockern.
  • Die ersten bleibenden Backenzähne brechen
    häufig unbemerkt hinter den Milchbacken-
    zähnen durch; Gründliches Nachputzen ist
    hier besonders wichtig.
6 Jahre Kontrolle

  • Fissurenversiegelung der ersten bleibenden Backenzähne nach ihrem Durchbruch.
  • 2x täglich Junior- oder Erwachsenenzahnpasta verwenden.
  • 1x wöchentlich Elmex Gelee verwenden
  • Auftragen eines Fluoridlacks zum Schutz der Zähne beim Zahnarzt.

Welche Putztechnik sollte mein Kind anwenden?

Wir empfehlen die sogenannte KAI-Technik. Zunächst werden die Kauflächen der Zähne, anschließend die Außen- und zuletzt die Innenflächen geputzt. Die Rotation der Zahnbürste sollte immer vom Zahnfleisch in Richtung der Zähne gehen („von Rot nach Weiß“).

1 Kauflächen putzen 2 Außenflächen putzen 3 Innenflächen putzen
Auf den Kauflächen hin und her
bürsten. Erst oben, dann unten.
Auf die Außenflächen von rechts nach links Kreise malen – erst oben, dann unten. Die Innenflächen von rechts nach links vom Zahnfleisch zum Zahn auswischen. Erst oben, dann unten.