Welche Zahnbürste ist die Richtige für mich?

Zahnpflege beginnt ab dem 1. Zahn:

Zähneputzen sollte dir als Kleinkind spielerisch ab dem ersten Zahn als Ritual vor dem zu Bett gehen beigebracht werden. Hierzu dient zur Zahnpflege eine Babyzahnbürste. Mit dieser sollten Vorder- und Rückseite deiner Zähne gereinigt werden. (Als Altnative dienen im Säuglingsalter auch kleine Fingerlinge.)

Ab dem Durchbruch deiner Backenzähne:

Sind die Backenzähne schon zu sehen, kommt die Kinderzahnbürste zum Einsatz. Ebenso darf dir auch eine zusätzliche Zahnbürste zum darauf rumbeißen gegeben werden. Damit diese von dir nicht zu weit in den Rachen gesteckt wird, empfiehlt sich hierfür auch eine Zahnbürste mit einem sogenannten „Rachenring“.

Ab wann darf ich eine Zahnbürste für Erwachsene benutzen?

Im Regelfall fängt dein Zahnwechsel bei dir ab dem 6. Lebensjahr an. Ist dein erster bleibender Zahn vorhanden, spricht nichts dagegen, dass du schon anfängst mit einer Zahnbürste für Erwachsene zu putzen. Dabei ist aber wichtig, dass du mit dieser zurecht kommst und an allen Flächen der Zähne im Ober- und Unterkiefer genug Platz zum Putzen hast. Wir wollen ja, dass alle Zähne schön sauber werden!

Hand- oder elektrische Zahnbürste?

Es gibt keine Vorschrift, mit welcher Zahnbürste du putzen solltest. Wichtig dabei ist, dass du gerne mit der Zahnbürste putzt und dir das Putzen leicht fällt. Handzahnbürsten gibt es ab dem Kleinkindalter und elektrische Zahnbürsten gibt es schon ab dem 3. Lebensjahr. Da du deine Motorik meist erst ab dem 11. Lebensjahr richtig unter Kontrolle hast, empfehlen wir dir zum Üben von klein auf erstmal eine Handzahnbürste. Ab dem Alter des Zahnwechsels darfst du dich gerne mit der elektrischen Zahnbürste versuchen. Dabei ist aber wichtig, dass du mit der elektrischen Zahnbürste statt 3 mind. 4 Minuten putzt, auch wenn die Zahnbürste dir etwas anderes angibt (Ende mit Musik, mehrfaches Vibrieren…). Wichtig: Bis zum 11. Lebensjahr dürfen deine Eltern gerne noch nachputzen und kontrollieren.

Auf was sollten deine Eltern beim Kauf einer Kinderzahnbürste achten?

  • Kennzeichnung des Alters auf der Verpackung einer Zahnbürste
  • Kurzer Bürstenkopf
  • Abgerundete Kunststoffborsten
  • Griff der gut in der Hand liegt
  • Bunt gekennzeichnetes Bürstenfeld, da dies die Menge der zu verabreichenden, altersgerechten Zahnpasta vorgibt


Tipps für deinen ersten Zahnarztbesuch:

  • Deine Eltern können dich am besten schon als Säugling mit zu uns nehmen, damit du dich schon mal an unsere Umgebung gewöhnst
  • Zu Hause reden Mama und Papa in Ruhe schon mal mit dir über deinen ersten bevorstehenden Besuch
  • Gehe den Zahnarztbesuch bei uns locker und ohne Hektik an, damit du soweit wie möglich mit Ruhe zu uns in die Praxis kommen kannst
  • Setze dich mit deinen Eltern in Ruhe ins Wartezimmer und spiele dort noch ein bisschen in unserer Spielecke oder lass dir was von deinen Eltern vorlesen, du musst auf keinen Fall aufgeregt sein
  • Deine Eltern sollten den Besuch danach auswählen, wann du deine beste Tagesform hast – manche Kinder morgens, andere Kinder nachmittags
  • Trau dich ruhig, wenn möglich alleine ins Behandlungszimmer mit uns mitzukommen – es sei denn, du möchtest unbedingt, das ein Elternteil dabei ist
  • Sollten deine Eltern während der Behandlung mit im Zimmer sein, würden wir uns wünschen, dass sie sich bitte möglichst nicht in das Gespräch mit dir einmischen und uns überlassen wie wir dich an die Behandlung heranführen – DU bist die wichtigste Person.


Tipps an die Eltern:

  • Drohen Sie ihrem Kind nicht mit Bestrafung, wenn es nicht mitarbeiten will – locken Sie es aber auch nicht bei jeder Behandlung mit einer Belohnung – wenn Sie dies tun möchten, dann, wenn die Behandlung abgeschlossen ist – ebenso darf sich Ihr Kind nach jeder gelungenen Behandlung eine Kleinigkeit an unserem Automaten holenSollte die Behandlung nicht zu Ende geführt werden können, schimpfen Sie auch dann nicht mit Ihrem Kind, sondern reden Sie noch mal ruhig über die positiven Dinge der Behandlung – dies macht Mut für die nächste Behandlung.
  • Bitte vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit seinen Geschwistern, wie zum Beispiel: „Dein Bruder macht das aber immer toll“.